Verfasst von: Kai-Uwe | September 29, 2008

Schon wieder ohne Worte

Ende August schoss im Rahmen einer Straßenkontrolle in Afghanistan vermutlich ein Soldat der Bundeswehr nach vorherigen Warnschüssen auf ein heranrasendes Auto. Hierbei kamen Zivilisten ums Leben. Jetzt ermittelt der Staatsanwalt wegen des Verdachts des Totschlags. Der betroffene Feldwebel braucht einen Anwalt – muss diesen aber selbst bezahlen. Er bekommt ihn nicht von der Bundeswehr. Quelle: Bild

Da fällt einem nichts mehr zu ein. Soldaten werden in die Einsatz in ein Krisengebiet geschickt und bedauerlicherweise geht was schief. In einem Kriegsgebiet normal, schließlich ist das nicht die Düsseldorfer Kö. Nun soll der Verantwortliche seinen Anwalt selber bezahlen, bekommt also keinerlei Unterstützung durch den „Arbeitgeber“ und auch nicht vom Staat, den er durch seinen Einsatz schützt und präsentiert mit seinem Leben.

Eine grandiose Unverschämtheit ist das.


Einen Kommentar hinterlassen

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.

Kategorien