Verfasst von: Kai-Uwe | Mai 19, 2013

Evil Dead 2013

Gäbe es die Originalfilme nicht und wäre das Thema (Hütte im Wald) nicht schon in 1000 Varianten zu sehen gewesen, der Film wäre ok.

So ist er leider nur ein Abklatsch vom Original. Was die einen als Hommage ansehen ist für mich billiges kopieren. Es ist auch kein besonderer Kniff die Hauptperson von männlich auf weiblich zu wechseln (bei ansonsten ähnlichen Storyverlauf). Das sie keinen Vergleich zu Bruce Campbell mit seinen genialen Slapstickeinlagen standhält, ok, das war von vorne herein klar. Da würde jeder andere Schauspieler ebenfalls auf der Strecke bleiben, weil das durchaus ähnlich wäre als würde jemand versuchen Stan und Ollie zu kopieren und zu übertreffen.

Es gibt aber Dinge die mich eher genervt haben wie das Necronomicon, das sah in der neuen Verfilmung aus wie von einen drittklassigen Comiczeichner angefertigt. Dann hat das Böse nun ein Gesicht, ebenfalls unpassend. Die ganze Geschichte vorab, lahm. Die Idee warum die Gruppe in der Hütte ist, lahm (wäre das Ende gewesen: aufwachen nach dem Entzug, ok).

Evil Dead hat ja im Original auch 2 Gesichter, das ernste erste und eben das was heute den Kult ausmacht, der zweite Teil (wenn es auch die Verfilmung der selben Geschichte ist, nur mit höheren Budget und eben: lustig). Den dritten Teil, Armee der Finsternis, mochte ich schon damals nicht und da hat sich bis heute nichts dran geändert.

Verfasst von: Kai-Uwe | Dezember 21, 2012

Leben in Uruguay

Wie kann man das Leben in Uruguay am besten beschreiben, wie ist so das tägliche Gefühl?

Ich denke jeder erinnert sich wie ein schöner, sommerlicher Samstag in Deutschland ist (zumindest auf dem Land wie bei uns früher auf dem Westerwald). Morgens arbeitet man, geht dann um Mittag was einkaufen, anschließend etwas Arbeit auf dem Grundstück und dann wird langsam der Grill angemacht. Freunde kommen von selbst, zu trinken, zu essen und gute Musik ist eh vorhanden und in der Regel passt alles. Das optimale ist das auf den Samstag der Sonntag kommt …

So in der Art ist hier in Uruguay nahezu jeder Tag, einzig die Arbeit ist jeden Tag im normalen Fenster und das einkaufen verteilt sich über die Woche. Was will ich mehr?

Verfasst von: Kai-Uwe | Dezember 19, 2012

Kachelmann Buch

Recht und Gerechtigkeit. Ein Märchen aus der Provinz lautet das Buch von Jörg Kachelmann und seiner Frau Miriam und behandelt die Anzeige von Frau Dinkel die dann zu seiner Verhaftung führte und dem bekannten Prozeß, den ein jeder sicher hinlänglich verfolgt hat bzw. gezwungener Maßen bedingt durch die Medien-Hetzjagd verfolgen musste.

Kachelmann kenne ich aus dem Fernsehen seit den 90er und persönlich ist er mir immer sehr sympathisch und angenehm rübergekommen.  Ich habe natürlich auch die Olympischen Spiele 2010 verfolgt und nach Abschluss die Verhaftung am Frankfurter Flughafen.

Der erste Gedanke (und dieser besteht bis heute und ist meine persönliche Meinung und Bauchgefühl) war: Niemals hat er jemanden verletzt mit einen Messer und auch nicht vergewaltigt. Es folgte die Presse mit einer Meldung nach der anderen, allen voran die Bildzeitung, die Nachrichten wurden von Tag zu Tag schmieriger und es kamen die bekanten Einzelheiten heraus … Jörg Kachelmann hatte ein recht aktives Privatleben, was ganz offentsichtlich nicht der Norm des deutschen Spießers folgte. Dabei ist wohl auch einiges von Kachelmanns Seite schief gelaufen, wie er im eigenen Buch auch zugibt. Dinge die er selbst mit sich klarstellen muß, aber gewiss hat keiner von außerhalb das Recht darüber zu urteilen.

Worum es geht ist das jemand ihn falsch beschuldigt hat aus niederen Motiven und das deswegen sein Leben am Pranger stand und steht. Es geht auch darum das die Justiz aus dem Ruder gelaufen ist in einer Weise die mir bekannt ist, ähnliches habe ich schon bei anderen Personen erlebt als auch selbst erfahren.  Der Wiedererkennungswert beim Lesen des Buches war enorm (übrigens auch bei den Passagen vollgemülltes Auto, ok, anderes Thema aber extrem lustig).

Bei ihm kam hinzu das natürlich die Medien bei dieser Story nur bares Geld gesehen haben und das bedeutet schlicht die Geschichte musste am laufen gehalten werden um den größtmöglichen Gewinn  daraus schlagen zu können. Dazu wurde erfunden, gekauft und gelogen was die Tasten hergaben. Das ganze wurde verschärft nachdem Kachelmann wieder aus dem Gefängnis entlassen wurde und er anfing sich zu wehren. Das war für jedermann quasi live zu verfolgen wie die Hetzjagd in ein neues Stadium eintrat und das Ziel eindeutig war: Erledigt Kachelmann, er spielt nicht mit.

Das dann noch die letzte Waffe, wenn gar nicht geht, gezückt wurde in Gestalt der Frau Alice Sophie Schwarzer die ihren unsäglichen Müll schon seit Jahrzehnten verbreitet und tatsächlich von der Öffentlichkeit und den Medien als Expertin wahrgenommen wird, was sich mir absolut nicht erschließt. Das einzige was mir klar ist wenn ich diese Person gezwungen bin wahrzunehmen ist das ich der Frau kein einziges Wort abnehme von dem was sie versucht zu vermitteln. Dazu gesellt sich ein permanenter Brechreiz …

Nun, alle Schmutzkampagne und Falschbeschuldigung hat nichts gebracht und Jörg Kachelmann wurde ohne wenn und aber freigesprochen. Auf der Strecke geblieben ist eine Falschbeschuldigerin, zig Trittbrettfahrerinnen, die Justiz, die Medien und eine Aushilfszwerg-Emanze.

Das Buch hat auch eine weitere interessante Komponente, es liest sich zwar flüssig, aber es ist zu merken das nicht allzuviel von Lektoren korrigiert wurde oder Ghostrider am Werke waren.

Nach dem Lesen hat sich mein Eindruck von damals bestädigt, ziemlich genau war alles so wie ich es mir gedacht hab. Deswegen habe ich auch keine Zweifel am Wahrheitsgehalt der Ausführungen.

Ich kann jedem das Buch ans Herz legen, zeigt es doch ein anderes Deutschland als das, was uns gerne verkauft wird. Das die alten Kachelmann-Gegner wieder zurück auf die Barrikaden gehen, auch klar, was sollen sie auch anderes machen? Außer sich vielleicht einmal entschuldigen?

Verfasst von: Kai-Uwe | Dezember 4, 2012

Baytown Outlaws

Sehr lustige Trashperle, dumme Sprüche ohne Ende, absurde Szenen, durchgeknallte Helden …

Verfasst von: Kai-Uwe | Dezember 2, 2012

Pool

Ursprünglich angedacht für Mimi, die Wasserratte, hat es sich nun ergeben das eine feindliche Übernahme erfolgt ist von der Gänsearmee. Nicht weiter tragisch, Mimi bevorzugt nach wie vor den großen Pool :D

Ältere Artikel »

Kategorien

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Schließe dich 617 Followern an