Verfasst von: Panter | November 20, 2013

Internet Security

Jahrelang war Kaspersky meine bevorzugte Internet Security Software. Die ersten Risse entstanden beim Wechsel von 2010 auf 2011, die Installation war mehr als fragwürdig und erst nach ausgiebigen Gebrauch des Supportforums sowie Stunden an Arbeit gelang mir das Update. Damals habe ich mich gefragt was macht da eigentlich jemand der quasi null bis wenig Ahnung von einen Computer hat?

Ok, Kaspersky 2011 war drauf und funktionierte in den Bereichen wo es funktionieren sollte tadellos, kann ich nichts negatives sagen. Das ging dann wieder weiter bis zur Version 2013. Da tauchte zum ersten mal ein anderes Problem auf, das bezahlen bzw. der Einkauf. Jahrelang habe ich per Paypal die jeweils neuste Version gekauft. Egal ob ich in DE, Spanien oder Uruguay war, keinerlei Probleme. Bei der 2013er Version war damit Feierabend, nach dem kompletten Durchlauf des Bestellvorganges wartete am Ende eine Meldung in der Art: Der Bestellvorgang konnte nicht abgeschlossen werden … es liegt ein technisches Problem vor … wir melden uns innerhalb von 24-48 Std. bla bla …

Auf die Mail bzw. die Mails (weil den Vorgang habe ich mit unterschiedlichen PCs als auch später in der Vermutung es liegt an der IP, mit VPN versucht) warte ich heute noch. Auch auf Mails reagiert Kaspersky null. Das hatte dann aber sein gutes … ich schau auf Ebay nach und was sehe ich, legale Keys werden zu Preisen die weit unter denen liegen was das Original kostet, verkauft. Key erworben, funktioniert und 2013 war auf dem Rechner (Installation tadelos).

Die Freude hielt aber bedauerlicherweise nicht lange an, der Rechner wurde bei bestimmten Aktivitäten saulahm, ein Blick in den Taskmanager offenbarte das Übel: Kaspersky lief auf Hochtouren, bisweilen im Bereich 80-90% der Rescourcen. Das Spiel hab ich mir so knapp 4-5 Monate angeschaut und dann flog der Mist runter. Meine nächste Wahl ist dann auf Bitdefender gefallen, obwohl ich da im Vorfeld schon wusste das es bei der Installation Probleme geben könnte. Aber wer Kaspersky schafft … LOL.

Es wurde bei der Installation genau so schlimm wie bei Kaspersky. Bitdefender bekam ich zum laufen, aber wirklich glücklich hat mich die Software nie gemacht, ich hatte dank seltsamer Statusmeldungen und dem Widget was auf dem Desktop angezeigt wurde (bisweilen zeigte das an das die Software nicht aktiviert ist, aber natürlich war) immer das Gefühl das sie nicht funktionierte wie ich das gerne wollte.

Nun haben wir Jahresende 2013 und der Vorsatz war: Bitdefender muß weg. Ich schau mich um und sehe die neue Kaspersky 2014. Ebay gekauft (3er Platz Version) und Paket heruntergeladen, übliche Vorgehensweise beim installieren alle Hintergundprogramme deaktiviert und los ging es. Zuerst sah es durchaus brauchbar aus, bis der Zeitpunkt kam wo die Software meldete: Der Rechner muss neu gestartet werden, danach geht die Installation weiter …

Neustart … Kaspersky macht weiter, Installations-Fortschritt-Balken bewegt sich, interessanterweise die Zeit blieb bei in ca. 3 min. fertig stehen … wieder Neustart und noch einer … 10x hintereinander. Dem guten Kai platzt der Kragen. Im abgesicherten Modus hochgefahren das System, da gib es ein Tool von Kaspersky um eine fehlerhafte oder vollständige Installation zu löschen … kavremover. Gestartet … findet nix von Kaspersky. Von Hand dann die Version eingegeben, rödelt vor sich hin und Meldung erfolgreich abgeschlossen. Neustart im normalen Modus … Installation geht weiter … von Hand abgebrochen und versucht durch die Hintertür zu entsorgen … die 2013 Installation gestartet und ging sogar bis zum Ende, danach der normale Neustart und was sehen meine entzündeten Augen: ich hatte die 2014 Version am laufen. Gut dachte ich, was solls … kommen wir zum Punkt: Geben Sie den Key ein. Nichts leichter als das, eingegeben und Verbindung baut sich auf zum Kaspersky Server. Meldung die zurück kam: Ihr Ländercode stimmt nicht. Was ein Schwachsinn! Ich also VPN an und deutsche IP, selben Vorgang wiederholt und das Thema durch.

Dann dauerte es 30 min. bis Kaspersky überhaupt gestartet ist. Nachdem das erfolgt war, habe ich runtergefahren, abgesicherter Modus … kavremover (fand diesmal selbstständig alles) und den Müll für immer und ewig entsorgt. Im normalen Modus alles noch mal von Hand durch gesehen und jeden Rest den ich fand gelöscht.

Bitdefender als auch Kaspersky sind zur absoluten Schrottsoftware mutiert. Es kann sein das sie bei der reinen Schutzfunktion immer noch spitzenklasse sind, aber das ganze außenherum ist Müll.

Nun hatte ich aber immer noch keinen Schutz und die Suche ging auf’s neue los. Gefunden nach dem lesen etlicher Testberichte habe ich Panda 2014, gekauft via Ebay :D

Heruntergeladen, installiert. Keine 5 min. später war alles am laufen. Keine Verzögerung, keine Fehlermeldungen. Von der ersten Sekunde tadellos alles in Ordnung. Komplett Scan des Systems: Belastung bei 4%

Geht doch :-) Nun habe ich ein paar Keys von Bitdefender als auch Kaspersky zuviel, verschenke ich sehr gerne.

Achja, ich habe nicht nur einen Rechner, sondern 4 im Dauerbetrieb, davon ein Mac. Betriebssysteme sind XP, Win 7 und Win 8. Die Probleme existieren auf allen Rechner.

Bei dem Win 8er habe ich zum Schutz Avast und die Comodo-Firewall installiert, beide kostenlos und beide ebenfalls unkompliziert. Kann ich auch empfehlen.

Auch habe ich von jedem Rechner immer ein Backup (Acronis) für den Notfall. Das könnte ich natürlich immer einfach zurückspielen, aber ich gehöre zur Sorte die gerne den Fehler finden möchte und auch nicht immer davon ausgeht das die Software den Fehler macht, sondern das eigene System verantwortlich ist (bzw. ich selbst was falsch gemacht habe). Durch meine Vorgehensweise kann ich nun mit 100%iger Sicherheit von Kaspersky als auch Bitdefender abraten.

Verfasst von: Panter | Mai 19, 2013

Evil Dead 2013

Gäbe es die Originalfilme nicht und wäre das Thema (Hütte im Wald) nicht schon in 1000 Varianten zu sehen gewesen, der Film wäre ok.

So ist er leider nur ein Abklatsch vom Original. Was die einen als Hommage ansehen ist für mich billiges kopieren. Es ist auch kein besonderer Kniff die Hauptperson von männlich auf weiblich zu wechseln (bei ansonsten ähnlichen Storyverlauf). Das sie keinen Vergleich zu Bruce Campbell mit seinen genialen Slapstickeinlagen standhält, ok, das war von vorne herein klar. Da würde jeder andere Schauspieler ebenfalls auf der Strecke bleiben, weil das durchaus ähnlich wäre als würde jemand versuchen Stan und Ollie zu kopieren und zu übertreffen.

Es gibt aber Dinge die mich eher genervt haben wie das Necronomicon, das sah in der neuen Verfilmung aus wie von einen drittklassigen Comiczeichner angefertigt. Dann hat das Böse nun ein Gesicht, ebenfalls unpassend. Die ganze Geschichte vorab, lahm. Die Idee warum die Gruppe in der Hütte ist, lahm (wäre das Ende gewesen: aufwachen nach dem Entzug, ok).

Evil Dead hat ja im Original auch 2 Gesichter, das ernste erste und eben das was heute den Kult ausmacht, der zweite Teil (wenn es auch die Verfilmung der selben Geschichte ist, nur mit höheren Budget und eben: lustig). Den dritten Teil, Armee der Finsternis, mochte ich schon damals nicht und da hat sich bis heute nichts dran geändert.

Verfasst von: Panter | Dezember 21, 2012

Leben in Uruguay

Wie kann man das Leben in Uruguay am besten beschreiben, wie ist so das tägliche Gefühl?

Ich denke jeder erinnert sich wie ein schöner, sommerlicher Samstag in Deutschland ist (zumindest auf dem Land wie bei uns früher auf dem Westerwald). Morgens arbeitet man, geht dann um Mittag was einkaufen, anschließend etwas Arbeit auf dem Grundstück und dann wird langsam der Grill angemacht. Freunde kommen von selbst, zu trinken, zu essen und gute Musik ist eh vorhanden und in der Regel passt alles. Das optimale ist das auf den Samstag der Sonntag kommt …

So in der Art ist hier in Uruguay nahezu jeder Tag, einzig die Arbeit ist jeden Tag im normalen Fenster und das einkaufen verteilt sich über die Woche. Was will ich mehr?

Verfasst von: Panter | Dezember 19, 2012

Kachelmann Buch

Recht und Gerechtigkeit. Ein Märchen aus der Provinz lautet das Buch von Jörg Kachelmann und seiner Frau Miriam und behandelt die Anzeige von Frau Dinkel die dann zu seiner Verhaftung führte und dem bekannten Prozeß, den ein jeder sicher hinlänglich verfolgt hat bzw. gezwungener Maßen bedingt durch die Medien-Hetzjagd verfolgen musste.

Kachelmann kenne ich aus dem Fernsehen seit den 90er und persönlich ist er mir immer sehr sympathisch und angenehm rübergekommen.  Ich habe natürlich auch die Olympischen Spiele 2010 verfolgt und nach Abschluss die Verhaftung am Frankfurter Flughafen.

Der erste Gedanke (und dieser besteht bis heute und ist meine persönliche Meinung und Bauchgefühl) war: Niemals hat er jemanden verletzt mit einen Messer und auch nicht vergewaltigt. Es folgte die Presse mit einer Meldung nach der anderen, allen voran die Bildzeitung, die Nachrichten wurden von Tag zu Tag schmieriger und es kamen die bekanten Einzelheiten heraus … Jörg Kachelmann hatte ein recht aktives Privatleben, was ganz offentsichtlich nicht der Norm des deutschen Spießers folgte. Dabei ist wohl auch einiges von Kachelmanns Seite schief gelaufen, wie er im eigenen Buch auch zugibt. Dinge die er selbst mit sich klarstellen muß, aber gewiss hat keiner von außerhalb das Recht darüber zu urteilen.

Worum es geht ist das jemand ihn falsch beschuldigt hat aus niederen Motiven und das deswegen sein Leben am Pranger stand und steht. Es geht auch darum das die Justiz aus dem Ruder gelaufen ist in einer Weise die mir bekannt ist, ähnliches habe ich schon bei anderen Personen erlebt als auch selbst erfahren.  Der Wiedererkennungswert beim Lesen des Buches war enorm (übrigens auch bei den Passagen vollgemülltes Auto, ok, anderes Thema aber extrem lustig).

Bei ihm kam hinzu das natürlich die Medien bei dieser Story nur bares Geld gesehen haben und das bedeutet schlicht die Geschichte musste am laufen gehalten werden um den größtmöglichen Gewinn  daraus schlagen zu können. Dazu wurde erfunden, gekauft und gelogen was die Tasten hergaben. Das ganze wurde verschärft nachdem Kachelmann wieder aus dem Gefängnis entlassen wurde und er anfing sich zu wehren. Das war für jedermann quasi live zu verfolgen wie die Hetzjagd in ein neues Stadium eintrat und das Ziel eindeutig war: Erledigt Kachelmann, er spielt nicht mit.

Das dann noch die letzte Waffe, wenn gar nicht geht, gezückt wurde in Gestalt der Frau Alice Sophie Schwarzer die ihren unsäglichen Müll schon seit Jahrzehnten verbreitet und tatsächlich von der Öffentlichkeit und den Medien als Expertin wahrgenommen wird, was sich mir absolut nicht erschließt. Das einzige was mir klar ist wenn ich diese Person gezwungen bin wahrzunehmen ist das ich der Frau kein einziges Wort abnehme von dem was sie versucht zu vermitteln. Dazu gesellt sich ein permanenter Brechreiz …

Nun, alle Schmutzkampagne und Falschbeschuldigung hat nichts gebracht und Jörg Kachelmann wurde ohne wenn und aber freigesprochen. Auf der Strecke geblieben ist eine Falschbeschuldigerin, zig Trittbrettfahrerinnen, die Justiz, die Medien und eine Aushilfszwerg-Emanze.

Das Buch hat auch eine weitere interessante Komponente, es liest sich zwar flüssig, aber es ist zu merken das nicht allzuviel von Lektoren korrigiert wurde oder Ghostrider am Werke waren.

Nach dem Lesen hat sich mein Eindruck von damals bestädigt, ziemlich genau war alles so wie ich es mir gedacht hab. Deswegen habe ich auch keine Zweifel am Wahrheitsgehalt der Ausführungen.

Ich kann jedem das Buch ans Herz legen, zeigt es doch ein anderes Deutschland als das, was uns gerne verkauft wird. Das die alten Kachelmann-Gegner wieder zurück auf die Barrikaden gehen, auch klar, was sollen sie auch anderes machen? Außer sich vielleicht einmal entschuldigen?

Verfasst von: Panter | Dezember 4, 2012

Baytown Outlaws

Sehr lustige Trashperle, dumme Sprüche ohne Ende, absurde Szenen, durchgeknallte Helden …

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